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Unser Schulprofil
Die Grundschule an der Schmidtstraße – genannt Schmiddi – liegt mitten im Steintor, einem Viertel, das sich durch das Miteinander vieler Kulturen, sozialer Schichten und Lebensentwürfe auszeichnet. Genauso abwechslungsreich und bunt sind die Herkunftsfamilien unserer Schüler:innen. Wir schätzen diese Vielfalt, legen Wert auf die Einbeziehung aller sich daraus ergebenden Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und nutzen sie als Grundlage für ein kreatives Begegnen und Gestalten.
Zurzeit gibt es bei uns in der Schule 186 Schüler:innen, in jeder Klassenstufe zwei Klassen. Der Schultag dauert für die Kinder von 8.00 – 13.00 Uhr, wobei die Betreuungszeiten im Unterrichtsvormittag integriert sind und hauptsächlich von Erzieherinnen als Angebotsstunden durchgeführt werden.
Vertrauensvolles Miteinander

An der Schule an der Schmidtstraße sollen sich alle wohl fühlen, es wird ein freundliches und vertrauensvolles Miteinander gepflegt.
An unserer Schule achten und schätzen wir die Persönlichkeit aller am Schulleben Beteiligten und achten auf einen freundlichen, respektvollen und von gegenseitiger Akzeptanz geprägten Umgangston.
Wir nehmen uns viel Zeit, den gegenseitigen Dialog zu suchen, zu erhalten und zu pflegen. In regelmäßig stattfindenden Klassenratsstunden und im Kinderparlament geben wir den Kindern die Möglichkeit, sich selbst und ihre Bedürfnisse als Teil der Schule ernst zu nehmen. Wir besprechen Konflikte und suchen gemeinsam nach Lösungen, unter anderem mit unserem Streitschlichterprogramm. Wir achten auf eine ansprechende Gestaltung und Pflege unseres schulischen Lebensraums. Zum Ende des Schuljahres unternehmen wir jedes Jahr mit der gesamten Schule einen Schulausflug.
Lernbereitschaft wecken, erhalten & stärken

Wir möchten die Lernbereitschaft und Freude der Kinder wecken, erhalten und stärken und alle Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes fordern und fördern.
Dem Erlernen grundlegender Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen und der Übung dieser Grundkompetenzen widmen wir viel Zeit und Aufmerksamkeit.
Die Inhalte orientieren sich am Rahmenlehrplan und dem für die Schule spezifisch daraus entwickelten Curriculum. Dabei setzen wir bei den individuellen Stärken der Kinder an und fordern und fördern davon ausgehend entsprechend. Des Weiteren nehmen wir nach Möglichkeit die Ideen und Anregungen der Kinder in die Unterrichtsgestaltung auf. Die Entwicklung und Förderung eines positiven Selbstwertgefühls jedes Kindes stehen dabei im Vordergrund.
Zudem fördern wir die Selbsteinschätzungskompetenz der Kinder, u.a. durch regelmäßige schriftliche Selbsteinschätzungen in Verbindung mit Kindersprechtagen. Wir lassen den Kindern Förderung durch Differenzierungsmaßnahmen im Klassenverband oder auch in einer Kleingruppe zukommen. Diese Förderung bezieht sich sowohl auf leistungsstarke als auch auf leistungsschwächere Kinder. Mit vielseitigem, motivierendem und differenziertem Material erhält jedes Kind Zugang zum Lernstoff.
Wir achten auf eine offen gestaltete, anregende und ansprechende Lernumgebung, die den jeweiligen Unterricht gut unterstützt. Offene Unterrichtsformen, wie Freiarbeit, Arbeit an Stationen, Tages- und Wochenplanarbeit und Lernbuffets sind neben traditionellem Unterricht ein fester und gewachsener Bestandteil unserer Schule. Auch der Einsatz neuer Medien im Unterricht ist selbstverständlich.
Medien in der Schule
Seit dem Schuljahr 2020/2021 werden die Kinder der Bremer Schulen von der Senatorin für Kinder und Bildung mit IPads ausgestattet.
Die Kinder lernen den Umgang mit dem IPad als Lerngegenstand. Wir legen Wert auf bestimmte IPad Regeln, die wir mit den Kindern erarbeiten und etablieren. Eine Art IPad Führerschein dient dabei zur Einführung grundlegender Techniken, damit das IPad für den Unterricht genutzt werden kann.
Lerninhalte die wir vermitteln wollen:
- Was ist ein IPad und wie funktioniert es?
- Regeln für die Nutzung von IPads
- Verschiedene Werkzeuge nutzen
- Lernen mit It´s learning
- Sicherer Umgang mit dem Internet
- Online Recherche
- Texte schreiben bei Pages
- Fotos und Bilder einfügen bei Pages
- Trickfilme gestalten mit iMovie
- Blogeinträge planen und schreiben
- Zeichnen mit Linea Sketch
Kooperatives Lernen

Die Kinder werden bei uns zum selbständigen und kooperativen Lernen angeleitet.
Kooperative und offene Formen des Lernens werden bei uns häufig in den Mittelpunkt des Unterrichts gestellt. Die Kinder werden regelmäßig und selbstverständlich dahin geführt, in Partner- und Gruppenarbeit zu lernen, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.
Über die Kooperation innerhalb einer Klasse hinaus organisieren wir regelmäßig Stunden, in denen die Schüler klassenstufenübergreifend im Sinne einer Patenschaft voneinander lernen. Es gibt feste Patenschaften zwischen den 1. und 4. Klassen. Außerdem findet in den Klassenstufen 1 und 2, sowie 3 und 4 stundenweise jahrgangsübergreifender Unterricht statt.
Wir besprechen regelmäßig in einem Klassenrat für die Kinder bedeutsame Ereignisse aus der Klasse, bzw. der Schulgemeinschaft. Das Erlernen grundlegender Gesprächsregeln, die Reflexion über eigene und andere Verhaltensweisen und Kritikfähigkeit spielen hierbei eine zentrale Rolle.
Wir führen regelmäßig Projektwochen und Schullandheimfahrten durch, durch die das soziale Miteinander in einem anderen Kontext und in besonderer Art gefördert wird.
Bei uns gestalten alle das Schulleben in gemeinsamer Verantwortung
Teamstrukturen und Teamkompetenzen, sowohl im Kollegium als auch in der Klasse sind uns sehr wichtig:
In regelmäßig stattfindenden Treffen der Klassen- und Jahrgangsteams tauschen wir uns über aktuelle Unterrichtsinhalte und -methoden aus und legen gemeinsame Wege und Ziele fest. In den wöchentlichen Präsenzzeiten finden neben den Vorbereitungen der Jahrgangsteams gemeinsame schulinterne Fortbildungen, Elterngespräche, Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen schulischen Themen, Fachkonferenzen etc. statt.
Wir berufen regelmäßig und nach Bedarf unser Kinderparlament ein. Die Themen werden in den Klassen z.B. im Klassenrat vorbereitet, im Kinderparlament besprochen und abgestimmt. Unsere Kinder sollen lernen ihre Meinung zu äußern und ihre Angelegenheiten zu vertreten. Sie erfahren, dass sie ernst genommen werden und die Möglichkeit haben, Einfluss zu nehmen. Gemeinsam entwickelte Schulregeln schaffen Verbindlichkeiten, Sicherheit und ein positives Schulklima.
Wir legen Wert darauf, Eltern intensiv in die Belange der Schule mit einzubeziehen. Dieses betrifft Elterngespräche, Elternabende, Konferenzen und Elternbeiratssitzungen. Der Elternbeirat setzt sich aus den Klassenelternsprechern zusammen und trifft sich ca. alle sechs Wochen. Neben der Mitarbeit in den Gremien der Schule schätzen wir das Engagement unserer Elternschaft bei gemeinsam organisierten Projektwochen, Bastel- und Spielnachmittagen, Ausflügen und Schulfesten. Auch während des Unterrichtsvormittags bieten sich immer wieder Gelegenheiten zur Elternmitarbeit, z.B. als Lesehelfer:innen, bei Fördermöglichkeiten, beim Thema Berufe, beim Sportfest oder bei sonstigen Aktivitäten.
Wir pflegen einen regen und guten Kontakt zu unserem Schulverein, der seit 1997 tätig ist und sehr engagiert arbeitet. Er hat für die Finanzierung zahlreicher Projekte gesorgt, die auf anderen Wegen nicht möglich gewesen wären. Im gemeinsamen und regelmäßigen Austausch unterstützt er verschiedene Anliegen:
- Unterstützung finanzieller Art bei besonderen Anschaffungen (z.B. Klassenraumausstattung, Schulhofgestaltung)
- finanzielle Unterstützung bei verschiedenen Projekten (z.B. Trommeln, Teakwondo AG, „Ganz schön stark“ u.ä.)
- Information und Engagement bei Schulfesten (z.B. Infostand auf Schulfesten, Druck und Verkauf von Schul-T-Shirts, Kaffee- und Teeausschank zu Einschulungsfeiern).
- Leitung und Organisation unserer pädagogischen Mittagstischgruppen in Kooperation mit der Schulleitung
Zusammenarbeit mit Partnern & Institutionen

Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit vielen außerschulischen Partnern und Institutionen.
Wir legen großen Wert auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem ReBUZ und außerschulischen Institutionen, wie z.B. dem Amt für soziale Dienste, dem Kinderzentrum und dem Martinsclub und ziehen sie bei Bedarf zu Rate. Ein festes Team des ReBUZ bietet für uns 1x im Monat eine Sprechstunde an. Mit unsere persönlichen Mitarbeiter:innen des ReBUZ stehen wir somit in einem engen und konstruktiven Austausch. Zudem arbeiten wir eng zusammen mit Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich LRS und Dyskalkulie (LRS-Förderung durch die Stadtteilschule an unserer Schule als Standort)
Die Angebote, die Universität und LIS (Landesinstitut für Schule) bereitstellen, nutzen wir regelmäßig. Wir greifen auf die Projekte „Lesezeit“ und „Doppeldenker“ der Freiwilligen Agentur Bremen zu. Grundidee der Projekte ist, dass Freiwillige die pädagogische Arbeit der Lehrkräfte unterstützen, indem sie den Kindern als Lese-, bzw. Mathehelfer:innen zur Seite stehen. Übungsschwerpunkte und methodische Vorgehensweisen werden mit den Lehrkräften abgesprochen. So kommt den Kindern ein hohes Maß an individueller Zuwendung zu, die ihnen Bestätigung und Selbstvertrauen gibt. Des Weiteren gibt es das Projekt „Balu und du“, in dem junge Erwachsene Freizeitbeschäftigungen für einzelne Kinder im Nachmittagsbereich anbieten.
Wir pflegen den Kontakt zu den angrenzenden Kindertageseinrichtungen. Die zukünftigen Schulkinder werden in den Monaten vor Schulbeginn zu festen Hospitationsterminen eingeladen, um unsere Schule kennenzulernen (Schulgebäude und -gelände, Klassenlehrer:innen und -räume und die zukünftigen Paten der vierten Klassen). Bereits seit ca.20 Jahren ist eine Hortgruppe des „Kinder- und Familienzentrums im Viertel“ der Schule angegliedert. Sie wird ausschließlich von Schmiddi Kindernder besucht. Diese Nähe ermöglicht uns eine enge Verzahnung und einen intensiven Austausch.
Das kulturelle Angebot unseres Stadtteils nutzen wir aktiv und beziehen es in die Gestaltung des Schullebens mit ein (Besuche in der Kunsthalle, im Theater Bremen, im Mokstheater u.a.). Ebenfalls kooperieren wir eng mit der KiBi (Kinderbibliothek). Die stattfindenden Klassenbesuche in der KiBi und auch in der Stadtbibliothek finden bei den Schülern sehr positiven Anklang. Die Zusammenarbeit von Schule und Bibliotheken regt die Kinder zum regelmäßigen Lesen und zu Besuchen der Bibliotheken auch in ihrer Freizeit an.
Wir pflegen die gute Zusammenarbeit mit unseren Kontaktpolizistinnen. In regelmäßigen Abständen besuchen sie unsere Schule. Im 4. Schuljahr übernehmen sie die praktische Prüfung für den „Fahrradführerschein“, den in der Regel alle unsere Viertklässler:innen erfolgreich bestehen.
Wir bieten Projekte in Kooperation mit außerschulischen Partnern an (z.B.: Werder Sport, Bremer Philharmoniker, Universum Bremen, Überseemuseum, BUND-Kinderwildnis, NABU, etc.). Weitere außerschulische Lernorte wie z.B. Museen, historische Innenstadt, Stadionbad, Bürgerpark, Musikwerkstatt etc. beziehen wir selbstverständlich in unseren Unterricht mit ein.
Ständige Weiterentwicklung ist uns wichtig.
Wir nutzen die hohe Fortbildungsbereitschaft unseres Kollegiums sowohl für individuelle als auch gemeinsame schulische Entwicklung im Sinne eines abwechslungsreichen und nach aktuellen Maßstäben gestalteten Unterrichts.
Wir nehmen regelmäßig Studierende, Referendare und Schulpraktikanten bei uns auf und bilden sie aus.
Derzeit bilden wir uns im Bereich des Umgangs mit sexualisierter Gewallt fort. Wie von der Behörde vorgegeben sind wir auf dem Weg, mit allem am Schulleben Beteiligten gemeinsam ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt zu entwickeln.
